Mondmädchen,
Du strahlst hell,
Aber Dein Stein ist kühl.
In Deinen Wellen will ich reiten.
Ein Strauß voll Zucker,
Dir zu Füßen.
Denn darin bin ich.
db2011
Donnerstag, 13. Januar 2011
Montag, 10. Januar 2011
Neues Ja
Hier in den Straßen der Seelen
Ist Liebe nur ein Ort, wo ein Kobold wohnt.
Ein ziemlich feister, fetter Typ.
Ich habe ihn neulich gesprochen.
Er sagte zu mir:
„Ich stehe nicht für Kontinuität.
Das bin ich nicht.“
Er fraß eine gepellte Orange dabei.
Und nun,
vor dem nächsten Herzschlag,
Bist Du mein Wunsch.
Es hat sich nichts geändert.
db2011
Ist Liebe nur ein Ort, wo ein Kobold wohnt.
Ein ziemlich feister, fetter Typ.
Ich habe ihn neulich gesprochen.
Er sagte zu mir:
„Ich stehe nicht für Kontinuität.
Das bin ich nicht.“
Er fraß eine gepellte Orange dabei.
Und nun,
vor dem nächsten Herzschlag,
Bist Du mein Wunsch.
Es hat sich nichts geändert.
db2011
Dienstag, 4. Januar 2011
An Eine Ferne Prinzessin
Ein Sturm zieht auf
Ich sehe Dein Bild
Du in Deiner Küche
Und Du lächelst
Ein Sturm zieht auf
Während Du gefesselt
Am Boden liegst
Die Augen verbunden
Wir sind Fremde
Und doch ist da was
So viel was uns verbindet
Wenn der Sturm tobt
Wenn der Sturm tobt
Du bist meine Betty Blue
All das Verbotene
Wird wahr zwischen unseren Körpern
Ich seh Dich baden, lachen, tanzen
Du singst und liegst nackt in meinen Armen
„Ich bin in der Hölle“
Wenn der Sturm tobt
Niemals habe ich eine so weiche Haut gefühlt
Niemals habe ich solche Narben gesehen
An Deinem Körper, An Deinem Herzen
An Deiner Seele
Ich denke an Dich und ich fühle Dich
Jeden Tag, jede Sekunde
Wenn Du lächelst, dann strahlt mein Herz
Und der Sturm wütet
Und der Sturm wütet
Und wir fühlen
Voller Sehnsucht die Leidenschaft
Aber darf das sein?
Ich seh Dich glücklich
Ich seh Dich verloren
Ich sehe Dich wertvoll
So voller Sinn und Lust am Leben
So voller Gefühle
So will ich Dich
So sehe ich Dich
Ich sehe mich in Dir
Wer sind wir
Wenn der Sturm vorbei zieht?
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Spiegelglas
In Deinen Augen spiegelt sich die nackte Verzweiflung
Fassungslos und hilflos bist Du entsetzt
Grauen schleicht nicht mehr
Es umarmt Dich und ist Dein Gevatter
In den leisen Momenten und in den lauten Momenten,
der längsten Nacht meines Lebens,
spürte ich Deine stillen Schreie
Sie waren wie wütende Skapelle in meiner Seele
Die Meerjungfrauen bluten Eiter und alles hier bebt
Der Chor der Sänger jault
Und wenn Du dann weinst, implodiert mein Herz
Hölle ist die Abwesenheit von Vernunft
db2009
Fassungslos und hilflos bist Du entsetzt
Grauen schleicht nicht mehr
Es umarmt Dich und ist Dein Gevatter
In den leisen Momenten und in den lauten Momenten,
der längsten Nacht meines Lebens,
spürte ich Deine stillen Schreie
Sie waren wie wütende Skapelle in meiner Seele
Die Meerjungfrauen bluten Eiter und alles hier bebt
Der Chor der Sänger jault
Und wenn Du dann weinst, implodiert mein Herz
Hölle ist die Abwesenheit von Vernunft
db2009
Dienstag, 28. Dezember 2010
Dein Grün Im Donnerstag
Als ich eben das Bettzeugs,
Kopfkissen und Laken, aufschüttelte,
stellte ich fest, dass Du Deine Ohrringe,
die Roten aus Holz,
und das schwarze Haarband,
im Bett verloren hast.
Spuren von Dir, von dem heutigen Abend.
Die ersten sichtbaren Spuren, fassbar.
Ich werde sie neben mein Kopfkissen legen,
wenn ich mich später schlafen lege.
Kaum bist Du gegangen,
kaum warst Du im Treppenhaus nicht mehr zu sehen,
wenn auch noch hörbar,
da fehlt das Liebenswerte in diesen Zimmern,
was ich meine Wohnung nenne.
Deine Anwesenheit füllt das Licht hier,
und gibt Wärme.
Deine Anwesenheit macht aus der Zuflucht Heimat.
Und voller erregender Sehnsucht,
warte ich auf den nächsten Tag.
Montag, 27. Dezember 2010
Ruhiger Abend
Du sitzt vor dem Fenster
Auf meinem Sofa
Das Flimmern der Kerzen
Läßt Dein Gesicht leuchten
Und erhellt mein Herz
Ich sehe Dich ganz verschwommen
Und doch so nah
Nur fünf Schritte
Mein siebtel Leben
Und wir schmecken unseren Atem
Du hast mich gerufen
Deine Augen strahlen
Als wir uns erreichen
Unsere Seelen sich berühren
Meine Deine Zeit
db2001
Auf meinem Sofa
Das Flimmern der Kerzen
Läßt Dein Gesicht leuchten
Und erhellt mein Herz
Ich sehe Dich ganz verschwommen
Und doch so nah
Nur fünf Schritte
Mein siebtel Leben
Und wir schmecken unseren Atem
Du hast mich gerufen
Deine Augen strahlen
Als wir uns erreichen
Unsere Seelen sich berühren
Meine Deine Zeit
db2001
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Achtung Blausäure!
Auf der Suche nach Spuren
Von Dir in meinem Zimmer
Dein Duft extrahiert im Raum
Schmecke Dein Lachen
Atme Deine Leidenschaft
Und jetzt am Fenster
Als wir uns gefunden haben
Unsere Gefühle sublimiert
Zu einem wilden Gasgeruch
„Du Unscheinbare: sing lauter!“
Stunden später
Präsentierst Du geöffnete Rechnungen
Der König der Leidenschaft
Bekommt seine Dornenkrone
Ich schließe meine Augendb2001
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